Jackie O’s Pub & Brewery x Creature Comforts – Athens to Athens Grist to Grist (USA) (Smokey Barley Wine 2018)

Jackie O’s Pub & Brewery x Creature Comforts – Athens to Athens Grist to Grist

Was gibt es als nĂ€chstes? Es gibt einen Barley Wine, aber nicht nur einen normalen, sondern es wird einen Smoked Barley Wine geben, weshalb ich sehr gespannt sein bin. Mir gefallen solche Biere, wie z. B. das Schlenkerla Rauchbier, aber ich hatte (glaube ich) schon diverse Biere in dieser Art – auch die Stouts, die mit Islay Whiskyreifung gelagert wurden, fallen fĂŒr mich unter diese Kategorie. Getrunken wurde die Flasche am 06.07.2019.

Die Biere von Jackie O’s sind mir schon hĂ€ufiger ins Auge gestochen (aufgrund ihrer Aufmachung), also war es nur eine Frage der Zeit, bis dann auch mal eines davon im Korb landete. Mit dem Athens möchte ich meinen Anfang starten und es ist direkt eine Kollaboration mit Creature Comforts. Die sagen mir vom Namen her zwar auch nichts, aber dabei handelt es sich um eine kleine Handwerksbrauerei aus Athens / Georgia (USA). Jackie O’s hat seinen Hauptsitz auch in Athens, allerdings liegt dieser in Ohio.

Das Bier und der Name selbst stammt von Creature Comforts, dabei handelt es sich um ein Saisonbier mit 6%, dabei kam der Dinkel aus Ohio. Anschließend reifte man das Athens in WeinfĂ€ssern. Dabei wurde dann die eine HĂ€lfte der FĂ€sser mit Hausmischkultur (ich denke hier soll es hauseigene Hefe heißen) von Creature und die andere HĂ€lfte der FĂ€sser mit Hefe von Jackie O’s vermĂ€hlt.

Im Gegenzug entschloss man sich bei Jackie O’s den Namen erneut zu verwenden und stellte erneut in Zusammenarbeit ein Smoked Barley Wine her, der in BourbonfĂ€ssern gelagert wurde.

Infos:
Alkoholgehalt: 11,5%
IBU: –
Inhalt: 0,375l
Herkunft: USA

Etikett/Aussehen:

Das Etikett ist wirklich genial, eines der schicksten, welches ich bisher gesehen habe. Das Papier ist griffig und sieht hochwertig aus. Auf dem Bild sieht man eine einsam abgelegene HĂŒtte in einer Winterlandschaft, die den Kamin befeuert und mit einem warmen Leuchten noch Leben vermittelt. Die beiden Brauereien werden unten rechts mit ihren SchriftzĂŒgen festgehalten, was einfach gut aussieht und passt. Beide Brauereien verwenden fĂŒr ihren Schriftzug einen spielerischen und kindlicheren Touch, welche mir beide sehr gut gefallen. Der Kronkorken hat einfach das Fass aus dem Namen noch einmal abgebildet.

Zutaten:

Rauchmalz, ansonsten keine Extrazutaten

Geruch/Aromen:

Im Geruch lassen sich wundervoll krĂ€ftige Rosinen und getrocknete FrĂŒchte finden, es riecht sĂŒĂŸlich, Bourbon, Karamell, Zucker, aber vom Rauch kann ich erstmal nichts ausmachen. Dazu kommt auch noch eine gewisse WĂŒrze und Malz/Roggen. Der Geruch lĂ€sst einen schon erahnen, dass man einen tollen Barley Wine trinken wird.

Geschmack:

Was sich im Geruch schon angedeutet hat, wird im Mund und Kopf dann auch eingelöst. Dieser Barley Wine ist so unfassbar ausgewogen und ausbalanciert, aber hat trotzdem noch seine kleinen Ecken und Kanten. Chapeau! Es lĂ€sst sich der Geruch im Geschmack gut wiederfinden, wir haben hier die SĂŒĂŸe und die Rosinen/getrocknete rote FrĂŒchte. Der Karamell rollt ĂŒber die Zunge, dazu wird es leicht zuckrig. Dann haben wir noch den Bourbon mit dem Vanillegeschmack. Ein schöner Malzgeschmack, welcher röstig daherkommt und auch die WĂŒrze lĂ€sst sich wiederfinden.

Die einzige Sache, die man im Geruch nicht finden konnte, waren die abgegebenen Fassnoten, aber auch diese sind so dermaßen gut eingebunden. Ich bin fast ein wenig verliebt… Gerade die Fassnoten, die WĂŒrze und der Bourbon spielen sich am Ende ab. Der Bourbon verleiht dem Bier wieder eine gewisse Trockenheit, aber die wĂŒrde ich als medium betrachten. Ebenfalls geben die FĂ€sser eine leichte Bitterkeit an das Bier ab, was total gut passt und mit der SĂŒĂŸe harmoniert. Beim weiteren Trinkverlauf lĂ€sst sich auch eine leicht sĂ€uerliche Note finden, die sich perfekt ins Gesamtbild geschmuggelt hat.

Das Bier wirkt mit seinen 11,5% leicht boozy, aber kommt hier nicht groß zum Tragen. Der Geschmack dieses Bieres ist schön voll und aromatisch. Beim Körper ist der Anfang relativ sirupartig/schwer/voll, aber durch den Bourbon finde ich, entsteht der Eindruck, dass er dann doch ein wenig leichter wirkt und in den Bereich medium einzustufen ist.

Die rauchigen Noten sind wirklich super zart und kaum zu finden, aber im Geruch hatte sich das schon angedeutet.

Ja, dieser (Smoked) Barley Wine ist wirklich sehr gelungen, allerdings ist der Preis arg hoch. Bei genauerer Betrachtung stört mich der Preis sogar massiv, auch wenn man hier ein Bier aus der Königsklasse erhÀlt. Immerhin gibt man diesem Bier eine minimale Zugabe mit 0,375l, also bekommt ca. 4cl extra.

Krone:

Die war von Anfang geringfĂŒgig vorhanden und hinterließ einen leichten Restschaum.

Bewertung auf
ratebeer: 98 Punkte 3.83/5
untappd: 4.24/5 Sterne

Empfiehl uns gerne weiter!


Hallo, wir sind

Die Crafter

Zwei Kollegen aus LĂŒbeck probieren sich durch verschiedenste Sorten Craft Beer und bewerten diese nachvollziehbar und ohne großen Schnickschnack.
Ehrlich, echt, typisch norddeutsch.


Flaschenpreis: 14,25 €

Unsere Bewertung

  • Aroma:
  • Aussehen:
  • Geschmack:
  • Preis/Leistung:
  • Gesamt:

Ich wĂŒrde dieses Bier wieder kaufen: Ja

BegrĂŒndung:

ja und nein, ein wirklich toller BW, allerdings schlagen die 14,25 Euro wirklich ordentlich zu Buche.


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