Het Uiltje – Mind The Gap Imperial Double Stout (Niederlande)

Het Uiltje – Mind The Gap

Rekord gebrochen! Heute mache ich eine Flasche mit 19,8% auf, meine bisher stĂ€rkste Flasche lag bei 18%. Ich jage jetzt keine Biere in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung, aber ich finde sie dennoch interessant.

Infos:
Alkoholgehalt: 19,8%
IBU: 75
Inhalt: 0,330l
Herkunft: Niederlande

Es landet das Mind The Gap von Uiltje im Glas, welches ein Double Stout ist und mit massig Orangen, Kaffee, (Roggen) und Ahornsirup eingebraut wurde. Das ganze Ding wurde dann, wie ein Eisbock, hergestellt und man fĂŒhrte das Verfahren dafĂŒr zweimal durch.

Auf der Front bekommen wir passend zum Titel, natĂŒrlich typisch britisch das Mind The Gap Schild, welches man von den U-Bahn-Stationen aus England kennt.

In der Nase findet man dann eine sĂŒĂŸliche Note, Schokolade und Malz. Meine Flasche lag schon ein wenig lĂ€nger, die Orange finde ich nicht so prĂ€sent, wie sie manch einer beschreibt, aber ich kann sie finden.

Im Geschmack ist dieses Bier dann schon ein wenig kompromissloser, denn dort schlĂ€gt der Alkohol aber volle Kanne zu. Er kann und möchte sich absolut nicht verstecken, was ein wenig schade ist, denn er verbindet sich nicht mit den restlichen Noten. Wahnsinnig komplex ist dieses Bier auf jeden Fall nicht, aber natĂŒrlich hat es was zu bieten.

Der Geschmack spiegelt eigentlich das wieder, was man auch in der Nase hatte. In erste Linie steht der Alkohol im Vordergrund und der verschluckt den Rest schon gut, vor allem die Orange. Wir haben trotzdem einen Mix aus Schokolade und Orangennoten (fruchtig). Am Anfang hat man sogar eienn richtig salzigen Geschmack, woher auch immer der kommt. Der Ahornsirup zeigt sich ebenfalls und der verwendete Kaffee. Das Bier ist wĂŒrzig und der Alkohol bringt sogar eine gewisse SchĂ€rfe mit rein. Insgesamt ist das Bier schon gut sĂŒĂŸ, aber die Bitterkeit und der Hopfen haben da noch ein Wörtchen mitzureden, wodurch die SĂŒĂŸe in den Hintergrund gerĂ€t. Es zeigen sich röstige Noten und malzig ist es natĂŒrlich auch noch. Zum Körper kann man natĂŒrlich sagen, dass er voll und schwer ist, geht mal wieder wie (Motor-) Öl die Kehle runter, was anderes hĂ€tte ich aber auch nicht erwartet.

Jetzt mag man denken: „Moment, hat er nicht gesagt, dass dieses Bier nicht komplex ist?“ Ist es auch nicht, trotz der doch mehreren AufzĂ€hlungen.

Ehrlich gesagt haut mich dieses Bier nicht aus den Socken, es war auch eher zum Spaß gekauft. Also schlecht ist es nun nicht, es ist halt nichts besonderes, wenn man von den fast 20% absieht. Was diesem Bier sicherlich gut getan hĂ€tte, wĂ€re weniger Alkoholgehalt gewesen, eventuell auch eine Fasslagerung, aber mit 12-13%, wĂ€re dieses Bier deutlich runder. Es ist einfach ein Sippe, weshalb ich auch gute 2 1/2 Stunden an diesem Bier saß.

Wer allerdings so eine Flasche mal aus Spaß verschenken möchte, der ist hier genau richtig.

Die Flasche sollte aber mit Bedacht getrunken werden, denn die 19,8% schlagen gut zu!

Bewertung auf
ratebeer 96 Punkte 3.73/5 Sternen
untappd 3.96 Sterne

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Hallo, wir sind

Die Crafter

Zwei Kollegen aus LĂŒbeck probieren sich durch verschiedenste Sorten Craft Beer und bewerten diese nachvollziehbar und ohne großen Schnickschnack.
Ehrlich, echt, typisch norddeutsch.


Flaschenpreis: 11,99 €

Unsere Bewertung

  • Aroma:
  • Aussehen:
  • Geschmack:
  • Preis/Leistung:
  • Gesamt:

Ich wĂŒrde dieses Bier wieder kaufen: Nein

BegrĂŒndung:

Nicht fĂŒr diesen Preis, aber auch generell vom Geschmack her eigentlich nicht. Es ist nicht schlecht, aber dafĂŒr gibt es zu viel gute Konkurrenz.


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