Buddelship – Meppener Moorbrand Laphroaig BA (Deutschland/Hamburg)

Buddelship – Meppener Moorbrand Laphroaig BA

Arrgh, yarr, ihr Landratten! Wie geht es euch? Wir gehen in den Jahresendspurt und den wollen wir mit tollen Bieren abschliessen. Wird dieser Kandidat aus Hamburg dazu geh├Âren oder in die Hall of Shame eingehen? Benannt wurde das Bier nach dem Moorbrand in Meppen 2018.

Ich muss ehrlich gesagt gestehen, wenn ein Craft Beer in F├Ąssern von Laphroaig gereift wurde, dann habe ich da schon ziemlich hohe Erwartungen an das Bier.

Warum?

Laphroaig geh├Ârt jetzt nicht zu meinen absoluten Lieblingen, aber die Rauchigkeit und die intensiven Aromen, die Laphroaig in ihren Whisky’s transportiert ist schon einmalig. Nun kommen wir aber wieder zum Bier ­čśÇ

Infos:
Alkoholgehalt: 9,2%
IBU: –
Inhalt: 0,33l
Herkunft: Deutschland

Das Logo finde ich mal wieder richtig schick gemacht. Mir gefallen die maritimen Motive, bei der Barrel Aged Serie haben sie f├╝r mich auch nochmal ordentlich einen rausgehauen. Der Kronkorken ist auch richtig schick f├╝r die Sammler unter euch.

Die Kreativabteilung/Mediengestalter oder wer auch immer, haben es bei Buddelship wirklich drauf und das sage ich, als nicht sonderlich gro├čer Fan ihrer Biere, denn bisher konnten mich nur das Brouge und Br├╝gge von ihnen ├╝berzeugen.

Auf der R├╝ckseite steht neben der Barrel Aged Lagerung auch noch die Verwendung von Rauchmalz. Daf├╝r wird das feuchte Malz ├╝ber Torf gedarrt. Das Torf gibt somit seinen Geruch an das Malz ab und das Malz nimmt diese intensiven Raucharomen auf. Danach wird das Malz dann getrocknet. Sehr h├Ąufig wird bei Bieren von „fl├╝ssigem Rauch“ und ger├Ąuchertem Schinken gesprochen, bei denen das Rauchmalz zum Einsatz kam.

Im Geruch nimmt man schon die Rauchnoten und ein wenig Torf wahr. W├╝rde ich dieses Bier nun blind verkosten, dann k├Ânnte ich allerdings nicht wirklich behaupten Islaywhisky / Laphroaig zu riechen. Da hatte ich schon ganz andere Kandidaten im Glas, die genau diese Noten verk├Ârperten.

Im Geschmack ├Ąndert es sich dann zum Gl├╝ck wieder.

Dort kommt dann die torfige und rauchige Note mehr zum Vorschein. Leder k├Ânnte man auch noch finden. Dann ist dort noch Zartbitterschokolade. Am Ende bekommt man noch eine leicht s├Ąuerliche Note ab, bevor es dann trocken wird. Insgesamt ist mir dieses Bier irgendwie zu d├╝nn, aber dadurch steigert sich auch die drinkability. Ein Bier davon reicht mir aber┬á trotzdem am Abend.

Ich pers├Ânlich bin als Fan von Islay Single Malts (hier: Laphroaig) entt├Ąuscht, gerade wenn man Laphroaig kennt, kommt dabei nicht ganz so viel herum. Wahrscheinlich w├╝rde mir dieses Bier f├╝r 3,99-4,79 Euro sogar besser schmecken, aber f├╝r diesen Preis finde ich es dann doch ├╝berzogen.

Gleichzeitig muss man aber sagen das es sich f├╝r Anf├Ąnger anbietet.

Wer noch nicht so vertraut ist mit Barrel Aged Bieren und insbesondere rauchigen/torfigen Bieren, der kann seinen Gaumen mit dem Meppener Moorbrand mal vertraut machen und herantasten. Es hat immer noch mehr Geschmack und Rauch, als so manch anderes Barrel Aged Bier aus Deutschland. F├╝r die richtigen Smokeheads unter euch ist es dann aber nicht kr├Ąftig genug.

Bewertung auf
ratebeer: ohne Bewertung
untappd: 4.04/5 Sterne

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Hallo, wir sind

Die Crafter

Zwei Kollegen aus L├╝beck probieren sich durch verschiedenste Sorten Craft Beer und bewerten diese nachvollziehbar und ohne gro├čen Schnickschnack.
Ehrlich, echt, typisch norddeutsch.


Flaschenpreis: 5,99 ÔéČ

Unsere Bewertung

  • Aroma:
  • Aussehen:
  • Geschmack:
  • Preis/Leistung:
  • Gesamt:

Ich w├╝rde dieses Bier wieder kaufen: Nein

Begr├╝ndung:

F├╝r 5,99 Euro ist mir das Bier pers├Ânlich zu teuer. Daf├╝r was es mir bietet und ich wei├č, was ich in dieser Preiskategorie + 1-2 Euro erhalten kann. Trotzdem w├╝rde ich es Einsteigern empfehlen, denn nicht jeder kann etwas mit dieser starken Rauchigkeit anfangen und daf├╝r finde ich es f├╝r einen Einstieger dann doch gut, denn es nicht zu schwach, aber eben auch nicht komplett ├╝bertrieben. F├╝r die Smokeheads unter euch oder Freunde das Bamberger Rauchbieres ist es allerdings zu schwach.


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