Amundsen – Emperor Of Time (Norwegen)

Amundsen – Emperor Of Time

Review: #305 (25.02.2022)

Fast wäre mir mein Standardsatz: „Endlich mal wieder ein Bier von Amundsen über die Lipp…Tastatur gewandert“, aber es gab erst vor kurzem genug von dort. Diese ist meine vorerst letzte Dose aus ihrem Hause, mal sehen, ob bei der nächsten Bestellung etwas dabei sein wird.

Mit dem Emperor Of Time bekommt man mit dem Etikett schon einen Hingucker (was ihr dem Bild ja entnehmen könnt). Ich fühlte mich an etwas erinnert, was ist es war viel mir nach Wochen später ein. Es könnte einen natürlich nur an den Schnitter erinnern, für mich ist es mit dem irren Blick Achmed the Dead Terrorist (Jeff Dunham; ein Bauchredner). Das Artwork ist im Übrigen von @theshallowtree.

Es gibt ein Bier mit dem Namen Emperor Of Sand und das dürfte das Basisbier sein, welches dann BA unter dem Namen Emperor Of Time an den Mann gebracht wird. Bourbonfass; keine Länge; keine genaue Brennerei! Ich gehe von der ungefähr standardmäßigen 12 Monate Reifung aus. Was kann man noch sagen? Hafer und Laktose sind im Bourbon Barrel Aged Imperial Ultra Stout enthalten. Dazu entschied man sich für eine große Dose.

Ach und das Bier gehört zu den Saisonbieren bei Amundsen.

Infos:
Alkoholgehalt: 13%
IBU: –
Inhalt: 0,44l

kcal: 390
Batch: –
Herkunft: Norwegen

 

Zutaten:

Hafer und Laktose

Geruch/Aromen:

süß, Karamell, Schokolade, Kaffee, Malz, Vanille / Bourbon, Holz eher subtil. Vanille + Bourbon sehr kräftig.

Geschmack/Aussehen:

Feinstes Motorenöl rinnt ins Glas, es wird ölig, klebrig, sirupartig am Rand. Der Körper ist voll, schwer, ölig, viskos und sirupartig. Geschmack voll, kräftig und cremig.

Uiiiiii, es geht verdammt süß zur Sache. Geröstetes Malz, mit einer Menge Restsüße, welche durch die Laktose nur verstärkt wird. Was die Nase verspricht, zeigt sich dann ebenfalls im Geschmack. Ich komme sofort zu dem Fazit das dieses Bier nicht großartig komplex ist und sich auf diverse Geschmäcker beschränkt.

Diese heftige Süße hätte ich zugegeben eher bei einem ihrer Pastry Stouts erwartet.

Der Mittelteil enthält eine leicht fruchtige Note, Karamell, Kaffee, Schokolade, Vanille / Bourbon und ein wenig mehr vom Holz. Die Schokolade oder Kaffee bringen einen bitteren Geschmack mit, welche am Ende durch die Tannine vom Fass, dem Hopfen und dem gerösteten Malz entstehen, können gegen die Süße jedoch nichts unternehmen. Der süßliche Anteil ist viel zu groß. Eventuell schwingt eine kleine Prise Lakritz mit, da möchte ich mich nicht darauf festnageln lassen. Es liest sich sicherlich komplexer als es am Ende ist, obwohl mir das Bier sehr gut schmeckt. Nicht das ihr denkt ich hätte es eilig, keine Lust oder sonstiges auf die Review, aber mehr kann ich euch nicht berichten.

Was viel erwähnenswerter ist, ist das runde Mundgefühl und die Cremigkeit. Da haben Laktose und Hafer wirklich einen großartigen Job übernommen. Sehr schön wärmend ist dieser Sipper.

Auf ratebeer schrieb ein User „Stellen Sie sich nur all die wunderbaren Dinge vor, die dunkel sind – diese sind alle da, Sie müssen sie nicht einzeln benennen.“ Volle Zustimmung meinerseits, aber wer liest dann die Review?

Leicht alkoholisch ist das Bier schon. Der Nachgeschmack bleibt gar nicht so lange bestehen, aber die Bitterkeit am Ende, welche sich erst ganz am Ende zeigt, wo keine Süße mehr vorhanden ist, dort verbleibt die Bitterkeit für einen längeren Zeitraum und es wird trocken.

Beer Of The Week ():

Bewertung auf
ratebeer: – Punkte 4.21/5 Sterne 8 Bewertungen
untappd: 4.34/5 Sterne

mein Score: 4.23


Hallo, wir sind

Die Crafter

Zwei Kollegen aus Lübeck probieren sich durch verschiedenste Sorten Craft Beer und bewerten diese nachvollziehbar und ohne großen Schnickschnack.
Ehrlich, echt, typisch norddeutsch.


Flaschenpreis: 10,00 €

Unsere Bewertung

  • Aroma:
  • Aussehen:
  • Geschmack:
  • Preis/Leistung:
  • Gesamt:

Ich würde dieses Bier wieder kaufen: Nein


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