Amundsen – Dessert In A Can Triple Berry Pavlova (Norwegen)

Amundsen – Dessert In A Can Triple Berry Pavlova

Review: #299 (07.01.2021)

Die 299 Review schon oder erst oder doch „schon“? Eigentlich wollte ich erst wieder etwas bei genau 300 erwähnen, aber manchmal darf es auch kurz vor dem Meilenstein liegen. Mittlerweile setze ich mich wieder verhäuft an die Tastatur und tippe einen Text fĂĽr mich hin. In erster Linie ist und war es immer fĂĽr mich selbst gedacht und wird es auch weiterhin bleiben. Erfolgreich ist es im Haifischbecken aus tausenden von Bloggern sowieso nicht, aber den ein oder anderen treuen Lesen scheint es zu geben.

Ich präsentiere ein weiteres Dessert In A Can von den Norwegern. Elf Releases gab es schon auf dem Blog, ich mĂĽsste mal in meine Excelliste schielen und ĂĽberprĂĽfen, ob es daneben noch ein oder zwei weitere Dosen fĂĽr mich gab. Insbesondere die Pastry’s mit Frucht haben es mir aus Oslo angetan. Sowas geiles bekommen die restlichen Brauereien bis auf Omnipollo nicht hin. Oder lasst es mich anders formulieren, ich kenne diese Brauereien bisher noch nicht. In dieser Hinsicht hat Amundsen meiner Meinung nach Omnipollo schon etwas länger den Rang abgelaufen.

Diese Biere stellen fĂĽr Bierpuristen und Freunde des RHG’s einen Graus dar. Mit den Aromen von Blaubeere, Himbeere, Erdbeere, Vanille, Marshmallow wurde dieses Stout gepimpt. Der Score beträgt zwar auf untappd „nur“ 4,07 Punkte, aber ich erwarte mir davon einiges muss ich gestehen. Scores sind auch nur Zahlen und ich trank schon genug gute Biere, die auf dieser Seite „schlecht“ bewertet wurden. Von daher hĂĽpfen wir direkt weiter oder ich springe in den Keller und bereite die Dose fĂĽr das Foto vor…

Infos:
Alkoholgehalt: 10,5%
IBU:
Inhalt: 0,33 l

kcal: 
Herkunft: Norwegen

 

Zutaten:

Hafer, Laktose, Aroma (Blaubeere, Himbeere, Erdbeere, Vanille, Marshmallow)

Geruch/Aromen:

Sollte es nur im Ansatz so schmecken, wie es riecht, dann habe ich einen neuen Favoriten aus der Serie. Es steigt ein vorzĂĽglicher und himmlischer Duft von Blaubeere und Erdbeere in die Nase, Malz, ein wenig Vanille und Schokolade in die Nase. Die Himbeere geht als Einzelnote erstmal unter, mal sehen, ob man sie im Geschmack wiederfindet.

Geschmack/Aussehen:

Ach hätte ich den Mund doch mal wieder nicht so vollgenommen. Den Ansatz bekomme ich zwar serviert, aber dafür bekommt man es beim Triple Berry Pavlova wohl auch mit dem bittersten D.I.A.C. zu tun. Ihr wisst ja, dass ich generell vor Pastry Stouts minimal Angst habe das sie viel zu süß ausfallen. Was soll ich euch sagen? Da braucht ihr beim Pavlova gar keine Gedanken daran verschwenden. Mein Interesse ist so geweckt das ich meine eigenen Notizen zu den restlichen Dosen prüfen werde, ob da solch ein bitterer Part dabei war. Das darf man nun auch nicht verkehrt verstehen, ich bekomme es hier nicht mit einer next level Bitterkeit / Röstigkeit zu tun, aber ich kenne es in Kombination aus dieser Reihe so nicht.

Aber nun erstmal der Reihe nach…Meine Recherche ergab das auch ein anderes Bier stärkere Röstaromen und / oder Bitterkeit aufwiesen. Nun verweilt das Motoröl gut eine halbe Stunde im Glas und es stellt sich der Effekt ein, dass sich mein Bierchen auf die richtige Temperatur begibt. Es ist dennoch eins mit dem höchsten Gehalt den ich bisher erwähnte.

Geschmack dick und fett, Körper dick und fett… cremig, ölig, Motoröl.

Röstaromen vom Malz geben den Takt zu Beginn an und auch eine gewisse Süße zeigt sich.

Danach zeigt sich sofort der Mittelteil, welcher mit Beerenaroma von saftiger Blau- und Erdbeere auf einen wartet. Von der Himbeere kann ich auch hier nichts schmecken. Den Einfluss von Laktose schmeckt man einfach. Eventuell ist da ein ganz zarter, säuerlicher Geschmack von der Himbeere.

Der Hafer macht das Bier wieder wunderbar cremig und gibt einen insgesamt sanften Geschmack ab.

Zu dem fruchtigen Touch kommt dann Zartbitterschokolade, von mir aus auch Kaffee, Karamel und Fudge, aber die Zartbitterschokolade ist der stärkste Part. Für meinen Teil ist es dann auch leider zu sehr der stärkste Part, denn die fruchtigen Komponenten leider minimal darunter, da sie nicht mehr der Star sind und nicht im Vordergrund stehen. Vom Alkohol lässt sich wie immer  rein gar nichts vorfinden.

Beim Nachgeschmack, welcher auch schon das Ende einläutet, erhält man wieder Frucht (eher die Blaubeere), Bitterkeit, Laktose, viel dunkle Schokolade, die ihre krallen nochmal mit Bitterkeit ausfährt. Ganz zum Schluss zeigt sich urplötzlich für einen Augenblick die Vanille. Vor allem wird das Ende trocken, was ich eher von BA Bourbon Bieren kenne, aber gut warum nicht.

Ăśber schlechte Biere aus der D.I.A.C. kann ich weiterhin nicht berichten (will ich ja gar nicht).

Mein Fazit zum Triple Berry Pavlova ist, es wäre für mich eines der Highlights aus der Serie, wenn es weniger die Bitterkeit ins Rampenlicht stellen würde.

Beer Of The Week (Dessert in a Can Peanut Butter & Coconut Cookies vs Dessert In A Can Triple Berry Pavlova):

Dessert In A Can Triple Berry Pavlova liegt im RĂĽckblick einen Hauch vorne.

Bewertung auf
ratebeer: — Punkte 4.28/5 Sterne
untappd: 4.06/5 Sterne

mein Score: 4.15


Hallo, wir sind

Die Crafter

Zwei Kollegen aus LĂĽbeck probieren sich durch verschiedenste Sorten Craft Beer und bewerten diese nachvollziehbar und ohne groĂźen Schnickschnack.
Ehrlich, echt, typisch norddeutsch.


Flaschenpreis: 7,95 €

Unsere Bewertung

  • Aroma:
  • Aussehen:
  • Geschmack:
  • Preis/Leistung:
  • Gesamt:

Ich wĂĽrde dieses Bier wieder kaufen: Ja


Empfiehl uns gerne weiter!

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