Amundsen – Barrel Aged Dessert In A Can – Salted Caramel Choc Chip Cookie (Norwegen)

Amundsen - Barrel Aged Dessert In A Can - Salted Caramel Choc Chip Cookie

Amundsen – Barrel Aged Dessert In A Can – Salted Caramel Choc Chip Cookie

Review: #232 (03.10.2020)

Heute soll sich der Kreis erstmal schließen, zumindest was für mich die Biere aus der Dessert In A Can Reihe und vor allem auch ihre Barrel Aged Reihe bedeutet. Denn bis auf zwei nachgekaufte Mangodosen wird es trotzdem noch eine weitere Zuckerbombe geben, aber da lasst euch dann mal überraschen, um welche Leckerei es genau gehen wird.

Die für mich erstmal letzte BA Dessert In A Can Dose soll also das Salted Caramel Choc Chip darstellen. Ich erwähnte ja bereits, dass ich glaube, dass mir das Jam Doughnut mit Erdbeere eventuell besser gefallen wird, aber das kann ich ja nur nach einem Praxistest beurteilen, von daher springen wir schon weiter. Da bin ich halt der untappd Wertung gefolgt und habe vom vermeintlich schwächsten bis zum Stärksten verköstigt. Eigentlich weiß ich auch nicht warum ich das mache, da ich den Usern auf ratebeer mehr über den Weg traue und dort schneidet das heutige Bier auch „schlechter“ ab.

Infos:
Alkoholgehalt: 11,5%
Inhalt: 0,33 l

kcal: 345
Herkunft: Norwegen

Etikett/Aussehen:

Das Etikett der „normalen“ Abfüllungen weicht minimal ab und man baut eher auf dem Thema Fass auf, Hinweise auf Leckereien gibt es dennoch. Dazu erhält wieder jede Variante eine andere Farbe.

Zutaten:

  • Hafer
  • Lactose
  • Aromen (Karamell, Keks)

Geruch/Aromen:

Jaaaaaa… Soll das der Vorbote sein? Im ersten Durchgang kann ich so nur Karamell, Malz und Schokolade feststellen, von daher gleich mal den ersten Schluck nehmen.

Geschmack:

Was sagt mir der erste Schluck? Ich glaube das mir das Jam Doughnut besser schmeckte? Punkt!

Schwierig, schwierig… ähm… Tatsächlich macht das Bier aber auch gewisse Punkte, weshalb meine Wertung relativ ausgeglichen enden dürfte.

Kommen wir aber erstmal zum Körper. Na was soll er schon sein, dick, ölig, cremig und fett, wie auch alle anderen bisherigen „Dessert In A Can“ Dosen. Genau so kann man Diabetes in der Dose oder generell als Getränk beschreiben. Dasselbe Spiel bekommt man im Geschmack geboten, fett, voll und kräftig. Ein pures Dessert in flüssig.

Warum möchte ich mit dem ersten Schluck gleich ein Urteil fällen? Mir kam der Geschmack gestern vom Peanut Butter Caramel Crisp Jam Doughnut generell erstmal komplexer vor. Da gab es eben Süße, Bitterkeit, Vanille, Erdnussbutter, vor allem aber Kuchen, Haselnüsse und Vanille-Erdbeershake, was ich so nicht mal erwähnt habe.

Hier geht es dann doch viel sortierter, weniger komplex, aber nicht großartig weniger genial von der Bühne.

Geröstetes Malz macht wie immer die Eröffnung und Restsüße bekommt man ebenfalls direkt geboten, aber hier gibt es auch schon den ersten Unterschied. Beim Jam Doughnut war das alles eine ganze Spur süßer und das läuft im Salted Caramel meiner Meinung nach besser/angenehmer. Das Bier ist durchaus auch eine Zuckergranate, aber da kommt auch gleich das gesalzene Karamell zur Geltung.

Das Karamell bringt erstmal Süße und verläuft dann ins Salzige über, was für mich schlüssiger ist und auch deutlich besser passt und läutet für mich auch den Mittelteil schon ein, denn am Anfang gibt es gar nicht so viel zu betrachten. Zum Karamell macht es sich dann ein zweifacher Mix aus Schokolade gemütlich. Auf der einen Seite haben wir Milchschokolade und auf der anderen Seite die zartbitter Variante.

Erneut schlägt auch ein nussiger Geschmack durch das Bier, aber es ist nicht diese ultra leckere Haselnuss von gestern. Ich kann die Nussart nicht beschreiben, aber es schmeckt auf jeden Fall nussig. Was mir dann ebenfalls fehlt ist dieser super leckere Geschmack von Kuchen, man erhält hier zwar Keksgeschmack, aber es war gestern auch der Mix aus Kuchenteig, mit Vanille, Haselnüssen der mich sehr an Biere von Omnipollo erinnerte. Jetzt schreibe ich fast schon mehr über das Bier von gestern…

Ich glaube, dass wir hier so zwischen Mittelteil und Ende angelangt sind. Das ist für mich auch die Stelle, wo sich das Fass am stärksten zeigt, der Geschmack von Vanille setzt hier zunehmend ein. Die Süße wird meiner Meinung nach wie gesagt super eingefangen oder ausbalanciert, definitiv besser als beim Jam Doughnut.

Was man in diesem Bier besser eingebunden bekommen hat, ist der Alkohol. Ich bilde mir zwar ein, ihn gerade am Ende sogar mit einem leichten kribbeln auf der Zunge zu verspüren, aber er ist doch relativ gut eingebunden. Man könnte hier auch eine leichte Zimtnote auflisten, was dieses minimale Brennen angeht. Auch verbranntes Karamell darf man nennen, wie ich finde, denn die Karamellnote wirkt am Anfang noch wunderbar und driftet dann in einen etwas harscheren Ton über, der mich aber null stört, sondern dem Bier ganz gut tut.

Vom Fass selbst kann man auch in diesem Bier relativ wenig wahrnehmen. Da ist zwar zum Ende hin Trockenheit und Würze zugegen, jedoch alles sehr verhalten.

Beim Nachgeschmack kann man nicht meckern, dieser geht schön langgezogen. Am Ende rückt die Schokolade auch weitestgehend in den Hintergrund und überlässt dem Geschmack von Kaffee das Feld, welcher mit einem Schuss an Vanille/Bourbon verfeinert wird.

Schlussendlich bleibt das Geschmackssache, dem einen wird das eine Bier zu süß sein und dem anderen wird das Salted Caramel mehr taugen und dann gibt es die Marmeladenfans unter euch… Ich bin insgesamt auch pro Marmelade, aber das Salted Caramel Choc Chip Cookie schmeckt schon lecker.

Wieder einmal hat mich auch ratebeer (leider) nicht enttäuscht…

Krone:

Auf dem Bild gab es immerhin noch eine 1 cm Krone, die sich aber im Nu bis auf Rest am Rand verzog.

Battle Of The Week (Crisp Jam vs Salted Caramel):

Crisp Jam

Bewertung auf
ratebeer: 99 Punkte 4.10/5 Punkte
untappd: 4.38/5 Sterne


Hallo, wir sind

Die Crafter

Zwei Kollegen aus Lübeck probieren sich durch verschiedenste Sorten Craft Beer und bewerten diese nachvollziehbar und ohne großen Schnickschnack.
Ehrlich, echt, typisch norddeutsch.


Flaschenpreis: 8,45 €

Unsere Bewertung

  • Aroma:
  • Aussehen:
  • Geschmack:
  • Preis/Leistung:
  • Gesamt:

Ich würde dieses Bier wieder kaufen: Ja


Empfiehl uns gerne weiter!

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