Ratsherrn – Coast Guard Westküsten IPA (Deutschland/Hamburg)

Ratsherrn – Coast Guard Westküsten IPA

Das Craft Beer, welches ich euch heute vorstellen möchte, ist, wie bereits auf Instagram angemerkt, immer ein treuer Wegbegleiter, wenn ich mit Dennis unterwegs bin.

Mit dem Coast Guard Westküsten IPA hat Ratsherrn vieles richtig gemacht. Mehr dazu aber nach den Keyfacts.

Ich habe das Bier kurz vor der Öffnung in den Kühlschrank gestellt. Die empfohlene Trinktemperatur beträgt 11°C, da ich allerdings nicht so penibel genau darauf geachtet habe, kann es auch ein paar Grad kälter gewesen sein 🙂

Infos:
Alkoholgehalt: 6,3%
IBU: 62
Inhalt: 0,330l
Herkunft: Deutschland (Hamburg)

Optisch fällt auf jeden Fall erst einmal die krasse Farbgebung des Labels auf: viel Pink, ein bisschen Gelb und etwas Grün und Weiß. Im ersten Moment könnte man vermuten, dass es sich hierbei um ein Bier-Mischgetränk oder etwas ohne Alkohol handelt, doch weit gefehlt! Auch ist der Hai, der beim 1. Blick immer aussieht wie ein Surfbrett, eine nette, visuelle Täuschung.

Ich öffne also die Flasche und lasse das Bier in mein Glas fließen. Dabei schäumt es so stark, dass ich kurz ab- und neu ansetzen muss, damit es nicht überläuft. Leider verzieht sich der Schaum auch schon wieder genau so schnell, wie er gekommen ist. Die Farbe ist IPA-typisch, hat allerdings auch einen leichten Rotstich, wie auch auf dem Bild zu erkennen ist.

Der Geruchstest bestätigt: Hier handelt es sich um ein reichhaltiges Fruchtangebot. Es riecht süßlich (Grapefruit und Pfirsich), fast honigartig und ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich dieses Bier bereits häufiger getrunken habe, aber ich meine auch seine Bitterkeit bereits riechen zu können.

Ich nehme den ersten Schluck: Die Bitterkeit, die mich ziemlich stark an die bereits gerochene Grapefruit erinnert, macht sich sofort bemerkbar und bleibt langanhaltend auf der Zunge. Sie ist nicht übertrieben oder unangenehm, aber doch sehr präsent. Die Süße, die ich anfangs noch gerochen habe, lässt sich geschmacklich hingegen nicht so leicht ausmachen. Es ist eher der Nachgeschmack, der “nach hinten raus” süßlich kommt.

Für mich ist dieses IPA auch wunderbar in der kalten Jahreszeit ein Genuss, denn neben seinem reinem Geschmack bemerke ich auch ein wärmendes Gefühl in der Magengegend. Das war mir (so auf nüchternen Magen) noch nie zuvor aufgefallen, denn jedes Mal, wenn ich es zuvor getrunken hatte, hatte ich bereits den einen oder anderen Tropfen Alkohol getrunken. Möchte man am nächsten Tag wieder 110% leistungsfähig sein oder nur ein Feierabendbierchen trinken, reicht ein Exemplar auf jeden Fall aus.

Bewertung auf
ratebeer 57 Punkte 3.28/5 Sterne
untappd 3.55 Sterne

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Hallo, wir sind

Die Crafter

Zwei Kollegen aus Lübeck probieren sich durch verschiedenste Sorten Craft Beer und bewerten diese nachvollziehbar und ohne großen Schnickschnack.
Ehrlich, echt, typisch norddeutsch.


Flaschenpreis: 1,99 €

Unsere Bewertung

  • Aroma:
  • Aussehen:
  • Geschmack:
  • Preis/Leistung:
  • Gesamt:

Ich würde dieses Bier wieder kaufen: Ja

Begründung:

Wenn man IPAs mag, macht man hier nicht viel verkehrt. Die Bitterkeit könnte dem einen oder anderen Anfänger allerdings zu stark sein. Sollte man trotzdem mindestens 1x versucht haben 🙂


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