Mashsee – Captain Blaubeer (Deutschland/Hannover)

Mashsee - Captain Blaubeer

Mashsee – Captain Blaubeer

Bei meiner regelm├Ą├čig unregelm├Ą├čigen Einkaufstour ist mir neulich ein bestimmtes Craft Beer ins Auge gefallen: Es handelte sich dabei um das Captain Blaubeer von Mashsee (Brauerei aus Hannover). Ich kannte bis dahin weder die Brauerei, noch konnte ich mir vorstellen, wie dieses Bier wohl schmeckt. Zeit f├╝r einen Test, also rein damit in den Einkaufskorb.

Infos:
Alkoholgehalt: 6,1%
IBU: 25
Inhalt: 0,330l
Herkunft: Deutschland (Hannover)

Rein optisch erinnert mich das Label der Flasche an den Schild von Captain America (Marvel). Vielleicht bin ich weltweit der Einzige, der diese Assoziation hat, aber damit kann ich leben ­čÖé Ansonsten ist der Druck eher unauff├Ąllig gehalten, dezente Farben und viel Wei├čraum. So weit, so gut.

Ich ├Âffne die direkt aus dem K├╝hlschrank gegriffene Flasche und schenke mir die dunkelbraune Fl├╝ssigkeit in mein Glas. Sofort f├Ąllt mir auf: Der Schaum ist stark! Optisch mal wieder ein Highlight f├╝r mich, denn selbst nach ein paar Minuten ist er immer noch vorhanden. Das macht Lust auf mehr.

Ich nehme den ersten Schluck und stelle fest: Hui, hier haben wir einen etwas bittereren Kandidaten. Und das trotz der geringen IBU! Obwohl mich die Bitterkeit jetzt nicht aus den Latschen haut, ist sie doch sehr ausgepr├Ągt. Da ich allerdings bereits andere Kaliber probiert habe, ist das f├╝r mich total in Ordnung. Leider bin ich der Meinung, dass obwohl hier sehr ausufernd die Blaubeere angepriesen wird, ich diese so gut wie gar nicht herausschmecke. Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich die Frucht in ihrer nat├╝rlichen Form nicht mag/gerne esse – jedoch w├╝rde ich das gerade als Grund sehen, sie herausschmecken k├Ânnen zu m├╝ssen.

Was ich allerdings herausschmecke, ist eine leichte S├╝├če und irgendetwas erinnert mich an Lakritz. Kaffeenoten habe ich keine auf der Zunge, daf├╝r jedoch Zartbitterschokolade. Und ich kann mir nicht anders helfen, aber irgendwie erinnert mich die herbe Note an Jever ein anderes, recht bekanntes Bier. Grunds├Ątzlich kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Bier zu einem Schokoladenpudding oder ├Ąhnlichem passt.

Nach ein paar weiteren Schlucken bemerke ich, wie mein Glas langsam schon wieder leer ist. Dieses Bier ist angenehm s├╝ffig und trotz der starken Schaumbildung ist die Karbonisierung auf der Zunge nicht allzu stark.

Ich habe mich bereits mit Dennis kurz ├╝ber das Tasting unterhalten. W├Ąhrend er bei seiner Flasche (vor einigen Monaten) positiv vom Blaubeeren-Aroma angetan war und diese als sehr pr├Ągnant empfand, war ich total anderer Meinung. Es ist gut m├Âglich, dass ich eine „suboptimale“ Charge erhalten habe und wir eine weitere Flasche ben├Âtigen. Sollte dies zeitnah passieren, werden wir dieses Tasting noch einmal aktualisieren ­čÖé

Bewertung auf
ratebeer: 78 Punkte 3.43/5 Sterne
untappd: 3.48 Sterne

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Hallo, wir sind

Die Crafter

Zwei Kollegen aus L├╝beck probieren sich durch verschiedenste Sorten Craft Beer und bewerten diese nachvollziehbar und ohne gro├čen Schnickschnack.
Ehrlich, echt, typisch norddeutsch.


Flaschenpreis: 2,99 ÔéČ

Unsere Bewertung

  • Aroma:
  • Aussehen:
  • Geschmack:
  • Preis/Leistung:
  • Gesamt:

Ich w├╝rde dieses Bier wieder kaufen: Ja

Begr├╝ndung:

W├╝rde ich es wieder kaufen? Jain. Warum? Ich h├Ątte etwas mehr Fruchtigkeit und S├╝├če erwartet. Es schmeckt wie ein schw├Ącheres Porter, hat aber irgendwie etwas, das man mal probiert haben sollte. F├╝r einen Euro g├╝nstiger w├╝rde ich wieder zugreifen.


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