BRLO – Porter (Deutschland/Berlin)

BRLO – Porter

Das Craft Beer, welches ich euch heute vorstellen m├Âchte, habe ich schon ein paar Mal getrunken. Es wird von der deutschen Brauerei BRLO Craft Beer produziert und beruft sich sowohl bei seinem Motto als auch der Aufmachung auf den Standort Berlin.

BRLO ist dabei der alt-slawische Ursprung des Namens Berlin. Man kann die Brauerei und Gastronomie mitten am Gleisdreieck in einem einzigartigen Bau aus 38 ├ťberseecontainern besuchen. Ich selbst war zwar noch nicht vor Ort, da Berlin allerdings nicht allzu weit entfernt ist, kann ich mir gut vorstellen, dorthin in diesem Jahr einmal einen Abstecher zu machen.

Ich hatte das Porter schon ein paar Tage im K├╝hlschrank liegen und wollte mir nun, an meinen letzten Urlaubstagen, etwas Zeit nehmen und das Bier „offiziell“ verkosten. Kommen wir zu den Fakten:

Infos:
Alkoholgehalt: 7%
IBU: 35
Inhalt: 0,330l
Herkunft: Deutschland (Berlin)

Der erste optische Eindruck der Flasche gef├Ąllt mir sehr gut. Es ist etwas rustikaler, man erkennt die Zugeh├Ârigkeit Berlins und die Farben sind aussagekr├Ąftig. Was mir nicht so sehr gefallen hat, ist, dass die Feuchtigkeit sehr schnell hinter das Label zieht (sieht man auch auf dem Bild). Ob dies der Dicke des Papiers geschuldet ist oder dem Kleber, der das eigentlich zusammenhalten sollte, kann ich nicht sagen, aber da das Auge mit isst trinkt, w├╝rde ich hier einen Punkt abziehen – da wir die Flaschen aber nicht bewerten, tut es nichts zur Sache. Bedingt dadurch, dass die Flasche schon ein paar Tage bei mir lagerte, habe ich am Flaschenrand leichte Ablagerungen. Diese vermischen sich aber wieder sehr schnell durch ein leichtes Sch├╝tteln des Bieres.

Nachdem ich die Flasche ge├Âffnet und mein Glas gef├╝llt habe, stelle ich fest, dass der Bierschaum sehr schnell wegzieht. In der K├╝rze habe ich es deshalb auch nicht hinbekommen, ein Foto mit etwas mehr Schaum anzufertigen. Allerdings gef├Ąllt mir die starke, schwarze Farbe, die viel verspricht.

Als ich meine Nase ins Glas halte, bemerke ich schnell einen s├╝├člichen Geruch. Au├čerdem rieche ich Kaffee, Karamell und leicht entfernt auch Schokoladenoten.

Zeit f├╝r einen ersten Schluck: Auff├Ąlliger als die S├╝├če, sind hier auf jeden Fall die R├Âst- und Kaffeearomen, sowie die Zartbitterschokolade. Die Karamell/Toffee-Noten kommen auch durch, der Mix aus Kohlens├Ąure und Aromen schmeichelt der Zunge, es schmeckt nicht so „aggressiv“. In gewisser Weise erinnert mich das Porter in seinem Geschmack einer Tasse Espresso – nicht so intensiv, aber durchaus vergleichbar. Ich k├Ânnte mir auch gut vorstellen, statt einer Tasse Espresso nach dem Essen eine Flasche dieses Craftbiers zu trinken.

W├Ąhrend sich das Bier nach und nach in meinem Magen sammelt, merke ich ein wohlig warmes Gef├╝hl/Nachgeschmack. Man kann es nicht mit z. B. einem Schnaps nach dem Essen vergleichen, hat aber ├Ąhnliche Z├╝ge.

Wenn ich mir eine Situation/Moment ├╝berlegen m├╝sste, zu dem ich dieses Bier empfehlen w├╝rde, w├╝rde ich eine Session auf der Playstation oder einen gem├╝tlichen Filmabend vorschlagen.

Bewertung auf
ratebeer 48 Punkte 3.21/5 Sterne
untappd 3.5 Sterne

Empfiehl uns gerne weiter!


Hallo, wir sind

Die Crafter

Zwei Kollegen aus L├╝beck probieren sich durch verschiedenste Sorten Craft Beer und bewerten diese nachvollziehbar und ohne gro├čen Schnickschnack.
Ehrlich, echt, typisch norddeutsch.


Flaschenpreis: 2,49 ÔéČ

Unsere Bewertung

  • Aroma:
  • Aussehen:
  • Geschmack:
  • Preis/Leistung:
  • Gesamt:

Ich w├╝rde dieses Bier wieder kaufen: Nein

Begr├╝ndung:

F├╝r den geforderten Preis habe ich schon Craftbiere gehabt, die „mehr“ waren. Das Porter ist keinesfalls schlecht und ich w├╝rde es jederzeit wieder trinken, aber wenn ich die Wahl habe, w├╝rde ich vermutlich eher zu einem anderen Bier greifen.


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